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Ist das Everleaf Pokernetzwerk am Ende?
Veröffentlicht von ingemar am Februar 18, 2012
Heimlich werden amerikanische Pokerspieler ausgesperrt, Konten von der amerikanischen Justiz beschlagnahmt und es kommt zu Auszahlungsproblemen. Passiert ist dies alles bereits am Black Friday und es scheint sich gerade bei Everleaf Gaming zu wiederholen.
Damals stand am Ende die Pleite von Full Tilt Poker und anderen Pokeranbietern. Ob sich nun die Sache wiederholt ist momentan noch fraglich. Es gibt allerdings erste Anzeichen dafür.
Los ging es damit, dass die US-Justiz Konten von Everleaf Gaming beschlagnahmt hat. Im Zuge dessen änderten die Verantwortlichen des Pokernetzwerks still und heimlich die AGB und sperrten mal schnell die amerikanischen Spieler aus. Diesen wurde dies aber genau so wenig mitgeteilt wie irgendjemand anderem die Änderung der AGB. Sie bekamen beim Einloggen nur mitgeteilt, dass ihre Benutzername-Passwort-Kombination nicht stimmt.
Erst wenn man dann den Support kontaktierte bekam man gesagt, dass amerikanische nicht mehr zugelassen sind. Die Gelder auf den Pokeraccounts bleiben natürlich erst einmal dort wo sie sind. Auszahlungen gehen ja auch nicht mehr. Anfragen an Everleaf Gaming bleiben grundsätzlich unbeantwortet, sowohl von Spieler- als auch von Seiten der Presse.
Einzig den Lizenznehmern Minted Poker, Podeidon Poker, Victory Poker und Poker Trillion wurde in einem Schreiben mitgeteilt, dass Gelder beschlagnahmt und amerikanische Spieler ab nun gesperrt sind. Man bemühe sich aber die Gelder schnell wieder frei zu bekommen. Und Spieler außerhalb der USA sind nicht betroffen.
Dem ist leider nicht so. Denn auch Nichtamerikaner kommen kaum noch an ihr Geld. Auszahlungsaufträge werden kaum bearbeitet und wenn doch dann langsam und nicht vollständig. Erinnerungen an den Black Friday kochen dabei wieder hoch und die Folgen von damals drohen nun sicher auch Everleaf Gaming. Einige der Lizenznehmer haben den Spielern schon empfohlen sich an die Lizenzgebendebehörde der Lottery and Gaming Authority in Malta zu wenden.
Bisher ist alles nur ein wager Verdacht. Jedoch scheint es auf jeden Fall nicht gutauszusehen für den Pokeranbieter und es empfiehlt sich wenigstens sicherheitshalber die eigenen Pokergelder so schnell es geht abzuheben und wo anders unterzubringen. Dafür empfiehlt sich zum Beispiel William Hill. Dort gibt es nicht nur einen unglaublichen Ersteinzahlungsbonis, sondern auch jeder der sich jetzt anmeldet und mindestens 50 $ einbezahlt bekommt 50 $ sofort und ohne Bedingungen geschenkt.

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